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Königinnenzucht in der Imkerei – So gelingt die Nachzucht stärkerer Bienenköniginnen

Versand am Dezember 02 2025, Artikel von Blasko Lovrinovic

Die Königinnenzucht zählt zu den wichtigsten Tätigkeiten in der Imkerei. Sie ermöglicht es, Imkern, gesunde und leistungsfähige Bienenvölker zu erhalten und gezielt zu verbessern. Durch sorgfältige Auswahl, Umlarven und Pflege der Weiselzellen sorgt die Königinnenzucht für vitale Bienenköniginnen mit hoher Fruchtbarkeit und Schwarmruhe.

Grundlagen der Königinnenzucht

Für eine erfolgreiche Königinnenzucht werden starke Pflegevölker benötigt, in denen junge Larven gezielt umgelarvt und mit speziellem Futter versorgt werden. Die Auswahl des Zuchtstoffs ist entscheidend. Empfehlenswert ist die Nutzung von Methoden wie dem „Starter und Finisher“ oder „Sammelbrutableger“ für optimale Weiselzellebildung. Nach dem Schlüpfen werden die Königinnen in Pflegekästen und müssen nach einer Kellerhaftphase sorgfältig in neue Völker eingesetzt werden.

Tipps für die Praxis

  • Wählen Sie kräftige, schwarmarme Pflegevölker mit ausreichend Futter.

  • Umlarve nur sehr junge Larven, maximal 24 Stunden alt.

  • Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Weiselzellen.

  • Setze die neue Königin gut geschützt in einen Käfig und lasse die Bienen den Futterteig langsam anknabbern.

  • Beachte das ideale Timing von Zucht, Kellerhaftigkeit und Einsatz für hohe Akzeptanz.

Fazit

Königinnenzucht ist anspruchsvoll, aber mit Geduld und den richtigen Techniken für jeden Imker machbar. So sorgst du für gesunde Völker mit starken Königinnen, die den Ertrag und die Widerstandskraft deiner Imkerei deutlich steigern.


 

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